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Rostock; Donnerstag, 9. April 2009

Überflutungsschutz für Krummendorf - Erster Bauabschnitt steht kurz vor Abschluss

Rostock Krummendorf / 27.03.2009
Rostock / Krummendorf
Foto: 27.03.2009
Bis Ende April 2009 wird der erste Bauabschnitt für die Verlegung und den Ausbau des Liepengrabens in Krummendorf und im Seehafen mit der bautechnischen Endabnahme abgeschlossen. Der Liepengraben entwässert ein etwa 540 Hektar großes Einzugsgebiet im Nordosten von Rostock. Ziel des Gesamtvorhabens ist es, Bereiche des Liepengrabens so auszubauen, dass das Niederschlagswasser bei Extremabflüssen verbessert abgeleitet werden kann.

Dazu wurde der Grabenverlauf im Ortsbereich Krummendorf von unzulässiger Bebauung geräumt, Uferschutzstreifen wiederhergestellt, der verrohrte Abschnitt des Liepengrabens auf dem Seehafengelände verlegt sowie ein Auslaufbauwerk in die Warnow errichtet. Die Kosten für den ersten Bauabschnitt belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Euro. Dafür wurden Fördermittel von einer Million Euro vom Land Mecklenburg-Vorpommern über das Staatliche Amt für Umwelt und Natur zugesagt. Die Bereitstellung der Eigenmittel von etwa 450.000 Euro übernimmt die Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock.

Bauherr dieser Hochwasserschutzmaßnahme ist der Wasser- und Bodenverband „Untere Warnow-Küste“, der das Projekt zusammen mit dem Staatlichen Amt für Umwelt und Natur und der Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock koordiniert.

Der zweite Bauabschnitt soll von Oktober 2009 bis Frühjahr 2010 realisiert werden und umfasst u.a. den Neubau eines Überflutungsgrabens in Krummendorf und die Durchörterung der Autobahn A19 in südliche Richtung. Hier stellt die Hansestadt Rostock die Eigenmittel bereit.

Ortsteile von Krummendorf wurden nach außergewöhnlichen Niederschlagsereignissen im August 2006 durch erheblichen Rückstau und Überflutung oberhalb des verrohrten Abschnitts südlich des Seehafens stark in Mitleidenschaft gezogen. Eine Seite Zurück

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