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Bilder Bilder: ReutershagenBilder & Infos, Sonderöffnungszeiten: weiterHallenschwimmbad "Neptun"
Rostock, 07.05.2009

OB Roland Methling übergab saniertes Schwimmbecken der Lehrschwimmhalle

Hallenschwimmbad "Neptun" in Rostock am 05.11.2004 - Bild 1
Hallenschwimmbad "Neptun"
Nach nur zehnmonatiger Bauzeit hat heute Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling das sanierte Schwimmbecken der Lehrschwimmhalle im Schwimmhallenkomplex "Neptun" übergeben. Damit sind nun alle Schwimmbecken im Schwimmhallenkomplex "Neptun" auf technisch modernem Stand. Das 25-Meter-Becken und das Springerbecken waren bereits 1996 erneuert worden, das 50-Meter-Schwimmbecken 2005/2006.

"Wir können heute den erfolgreichen Abschluss eines weiteren markanten Meilensteins bei der Umsetzung des seit vielen Jahren in der Hansestadt Rostock kontinuierlich und zuverlässig abgearbeiteten Schulsanierungsprogramms feiern", betonte Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling. "Als einzige kommunale Schulschwimmhalle unseres Landes wird sie vorrangig für den Schulunterricht genutzt. Sie gewinnt aber auch immer mehr Bedeutung für das Behinderten- und Rehabilitationsschwimmen", so der OB.

Das Gebäude war 1963 als östlicher Anbau in Mischbauweise an die vorhandene 25-Meter-Halle errichtet und seither als Schulschwimmhalle für den obligatorischen Schulschwimmunterricht genutzt worden. Der Baukörper umfasst zwei Etagen und das Kellergeschoss. Im Kellergeschoss befinden sich Technikräume, Wasseraufbereitungsanlagen und Werkstätten, im ersten Obergeschoss das eigentliche Schwimmbecken mit den erforderlichen Beckenumgängen sowie der Umkleide- und Sanitärbereich im angrenzenden Trakt der 25-Meter-Halle. Das zweite Obergeschoss ist mit einer Sporthalle ausgebaut.

Seit 1963 war die Lehrschwimmhalle durchgehend ständig genutzt und seither keiner größeren Sanierung unterzogen worden. Weit über 180.000 Schülerinnen und Schüler der Hansestadt Rostock und des Umlandes - vorzugsweise der jeweiligen Klassenstufen 3 - haben in diesem Zeitraum hier das Schwimmen erlernt. Aufgrund dieser intensiven Nutzung über 45 Jahre hatte sich der bauliche Zustand dramatisch verschlechtert. Fliesenschäden im Becken und im umlaufenden Beckenbereich wurden zunehmend zur Unfallgefahr. Eine Schließung der Lehrschwimmhalle in der Folgezeit war kaum noch auszuschließen.

Die Sanierung des Schwimmbeckens der Lehrschwimmhalle als erstem Bauabschnitt hat mehr als 1.360.000 Euro gekostet, weitere Bauabschnitte in kommenden Haushaltsjahren werden sich anschließen müssen, um Dach, Decke und Außenwände gleichermaßen instand zu setzen. Die Kosten dafür werden sich nochmals auf 710.000 Euro belaufen. Die Sanierung des Schulschwimmbeckens bindet sich damit in die kontinuierliche Abarbeitung des umfassenden Schulsanierungsprogramms ein, das seit nunmehr fast zwei Jahrzehnten durch die Hansestadt Rostock geführt und auch in komplizierten Haushaltslagen niemals unterbrochen wurde.

Mehr als 183 Millionen Euro wurden seither in schulische Anlagen investiert. Jährlich um die zwölf Millionen Euro wurden für die Sanierung und Modernisierung von Schulobjekten eingesetzt, um den Schülerinnen und Schülern der Hansestadt Rostock optimale Unterrichtsbedingungen zu schaffen. Dennoch verbleiben auch aus gegenwärtiger Sicht immer noch Sanierungserfordernisse im Umfang von 79 Miollionen Euro, die in der kommenden Zeit auch weiterhin enormer Anstrengungen durch die Hansestadt Rostock bedürfen. Eine Seite Zurück

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